Stimmen und Fallskizzen

Rückmeldungen von Betrieben und Verbänden, die mit uns an Tourismusmarketing und Saisonstrategien gearbeitet haben.

Saisonstrategie-Beratung

Wir hatten jedes Jahr im Februar dasselbe Problem: die Website zeigte noch Weihnachtsmotive, während Stammgäste schon nach Osterwochenenden fragten. Der Saisonfahrplan hat unserem kleinen Team feste Termine gegeben — wann Motive wechseln, wann der Newsletter rausgeht. Die Ausarbeitung hat etwas länger gedauert als erhofft, weil wir unsere Zahlen erst zusammensuchen mussten; danach war die Umsetzung klar.

Claudia Weidner

Inhaberin, Landhotel am Höhenweg

Destinations-Content-Workshop

Im Workshop sind wir von generischen Wanderversprechen weggekommen. Für den Oktober haben wir jetzt drei konkrete Touren mit ehrlichen Wetterhinweisen — die Partnerbetriebe nutzen dieselben Formulierungen. Das spart Abstimmung in der Hochsaison.

Markus Eller

Marketing, Touristikgemeinschaft Frankenwald

Kampagnen-Briefing Hauptsaison

Das Briefing hat unserer externen Texterin die Rückfragen halbieren lassen. Besonders hilfreich war die Liste, was wir in der Hauptsaison ausdrücklich nicht bewerben wollen — etwa ruhige Zimmer neben der Altstadtgasse.

Sibel Kaya

Leitung Empfang & Marketing, Stadthotel Passau

Branchenbriefing Saisonpuls

Ich lese nicht jede Branchenmeldung selbst. Die monatliche Einordnung greift Themen auf, die für Ferienhäuser mit klarer Sommerspitze relevant sind — etwa wann sich Vorsaison-Pakete überhaupt lohnen. Manchmal wünsche ich mir noch mehr Beispiele aus Bayern; insgesamt spart es mir Zeit vor den Teamrunden.

Thomas Brunner

Betreiber, Ferienhäuser Altmühlblick

Saisonstrategie-Beratung

Wir haben die Nebensaison jahrelang nur über Preisnachlässe gefüllt. Mit Mindruntime Hub haben wir Themenwochen an bestehende Kurangebote gekoppelt. Die Auslastung im November ist nicht spektakulär gestiegen, aber die Durchschnittsrate hat sich stabilisiert — das war unser eigentliches Ziel.

Eva Roth

Geschäftsführung, Kurort Marketing e.V.

Fallskizze: Landhotel und der verspätete Frühjahrsstart

Ein Haus mit 28 Zimmern verschickte den ersten Oster-Newsletter traditionell Mitte März. Die Buchungsdaten zeigten jedoch, dass Stammgäste Aprilwochenenden oft schon im Januar festlegten. In der Saisonstrategie-Beratung wurde der Kommunikationsstart vorgezogen, die Website-Motive für Frühling früher gewechselt und die Hauptsaison-Botschaft bewusst später belassen. Ergebnis nach einer Saison: mehr Anfragen für April, ohne die Juli-August-Raten zu unterbieten.

Fallskizze: Destination mit Themenwochen statt Panikrabatt

Eine Touristikgemeinschaft nutzte November-Rabatte, die die Wahrnehmung der Hauptsaison-Preise schwächten. Im Destinations-Content-Workshop entstanden drei Themenwochen an bestehende Kur- und Kulturangebote gekoppelt. Die Auslastung stieg nur moderat — die Durchschnittsrate blieb stabiler. Für den Verband war das der bevorzugte Hebel.